Richtig Pflegen

Schönes und gesundes Haar braucht Pflege, das ist klar. Doch wie pflegt man das Haar richtig und warum muss ich mein Haar überhaupt Pflegen?

Durch verschiedene Umwelteinflüsse (Sonne, Heizung, Wind…), Stylingprodukte, chemischen Behandlungen und dem täglichen Umgang mit unseren Haaren (föhnen, glätten, darauf schlafen,…) werden dem Haar Nährstoffe und Feuchtigkeit entzogen. Das Haar wird stumpf, spröde, verliert seine Dehnbarkeit und geht kaputt.
Das Haar ist Umgeben von einer Schuppenschicht, die vergleichbar mit einem Tannenzapfen ist. Bei Feuchtigkeit und Nässe stellen sich diese Schuppen auf, so verknoten die Haare und werden bei starkem bürsten strapaziert und ausgeleiert.
Besonders lange Haare müssen gut gepflegt werden, da die Spitzen oft schon mehrere Jahre alt sind und täglich viel mitmachen.

Hier die verschiedenen Pflegemittel:

Conditioner (Spülung):

Nach der Haarwäsche werden die Haare gut ausgedrückt.
Der Conditioner wird bei kurzen Haaren in den Spitzen verteilt. Bei langen Haaren werden die Haare nach hinten genommen und ab Pferdeschwanzlänge in Längen und Spitzen verteilt. Mit einem mittleren bis groben Kamm, dann von Spitzen bis Längen durchkämmen. Durch das Durchkämmen verteilt sich der Conditioner im ganzen Haar.
Auf keinen Fall die Pflege auf den Ansatz geben. Dieser Teil der Haare ist noch so jung, dass er keine Pflege braucht. Zu schnell ist der Ansatz überpflegt und sieht fettig aus.
Nach dem Kämmen kann der Conditioner schon ausgewaschen werden.

Der Conditioner legt die die Schuppenschicht der Haare wieder an. Das Haar lässt sich später leicht durchkämmen und bekommt einen schönen Glanz.
Bei langen Haaren empfehle ich ein Conditoner nach jeder Haarwäsche.
Bei kurzen bis kinnlangen Haaren je nach Haarqualität.
Tipp: Bei regelmäßig angewandtem Conditoner hält die Leuchtkraft colorierter Haare länger.

Haarkur /-maske:

Wie bei einem Conditioner werden die Haare nach der Haarwäsche gut ausgedrückt, die Kur entsprechend verteilt und durchgekämmt.
Je nachdem wie strapaziert die Haare sind und der Zeitaufwand sein soll, gibt es zwei Möglichkeiten. Die Kürzere ist es, die Kur 3 bis 10 Minuten unter der Dusche oder in der Badewanne einwirken zu lassen.
Bei der längeren Variante dreht man sich die Haare zu einer Schnecke, clipt sie sich hoch, kann wahlweise noch eine Frischhaltefolie oder ein gut ausgedrücktes heißes Handtuch darüber binden und z.B. Frühstücken gehen. Die Einwirkzeit würde ich allerdings auf 15 Minuten beschränken.
Die Kur muss sorgfältig ausgespült werden!

Eine Kur pflegt das Haar intensiv. Sie lagert Nährstoffe und Feuchtigkeit im Haar an und macht es geschmeidig.
Diese Pflege sollte man nicht nach jeder Haarwäsche benutzen, sonst ist das Haar schnell überpflegt und wird erschwert. Je nach Haarqualität sollte die Kur angewendet werden.
Wenn ihr euch nicht sicher seid wie viel Pflege für euer Haar gut ist, lasst euch unbedingt von einem Friseur beraten. Im besten Fall von mir =)
Haarkuren halten Haare gesund und bauen sie wieder auf. Sie können jedoch keine gespaltenen Spitzen reparieren! Die Spitzen müssen regelmäßig geschnitten werden!

Sprühkur:

Eine Sprühkur wird nach der Haarwäsche, aber vor dem Föhnen, in das handtuchtrockene Haar direkt eingesprüht. Die Haare werden durchgekämmt und nicht wieder ausgespült.

Eine Sprühkur ist ideal für „Pflegemuffels“ die keine Einwirkzeiten abwarten wollen.
Dadurch, dass diese Pflege nicht ausgespült wird ist sie nicht sehr intensiv.
Bei langen Haaren, die über das Schulterblatt reichen, und die sich trotz Conditioner stark verknoten, empfehle ich eine Sprühkur als Ergänzung.
Ich persönlich, bin kein großer Fan von Sprühkuren, es ist aber jedem selbst überlassen sie auszuprobieren.

Bei Conditoner und Kur gilt: Weniger ist mehr! Man sollte höchstens hasel- bis walnussgroße Mengen verwenden.

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One Response to Richtig Pflegen

  1. Guenter says:

    Hallo, ich bin mal so frech und schreibe mal was auf deiner Seite. Sieht toll aus! Ich bin auch seit einige Zeit mit WordPress beschaeftigt diverse Sachen verstehe ich aber noch nicht. Dein Blog ist mir da immer eine willkommene Motivation. Danke!