Haarausfall

„Mir fallen gerade so viele Haare aus, ist das normal?“
Diesen Satz höre ich nur allzuoft. Daher möchte ich Klarheit verschaffen, wann man von „normalem“ Haarwechsel und wann man von Haarausfall spricht.

Aufgrund des natürlichen Haarwechsels verliert jeder Mensch etwa 80 bis 100 Haare am Tag!
Im Frühling und Herbst kann dies eine Zeitlang ein wenig verstärkter vorkommen.
Wenn man sich die Haare wachsen lässt kommt es einem auch oft vor, mehr Haare als gewöhnlich zu verlieren. Das liegt aber eher daran, dass einem die ausgefallenen Haare auf Grund ihrer Länge erstmals richtig auffallen.

An den Haarwurzeln kann man erkennen in welcher Phase des Haarwechsels sich das Haar befindet.
In der Wachstumsphase (vier bis sechs Jahre) ist die Haarwurzel dunkel, klebrig und enthält Reste der Wurzelscheide.
In der Übergangsphase (die Zellteilung verringert sich bis zum Stillstand) verhornt die Haarwurzel langsam und wird heller.
In der Ruhephase (Haare lösen sich z.B. durch Kämmen oder Waschen) hat die Wurzel dann ein verhorntes, kleines weißes „Köpfchen“ ähnlich einem Streichholz.
Handelt es sich also in Ihrer Haarbürste um Haare in der Ruhephase kann man davon ausgehen, dass es dem natürlichen Haarausfall zuzuordnen ist.

Eine Diagnose darf natürlich nur ein Arzt stellen.

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